Sarah:
Zwei schwarze Katzen, George und Harry, lebten glücklich mit ihrer Mami, einer heimlichen Knutianerin, und ihrem Papi, einem absolut verrückten Motorrad-Fan und
Anhänger des dortigen Fußballclubs, in Chelsea. Sie waren mit ihrem Leben sehr zufrieden – alle Häuser der Nachbarschaft gehörten ihnen, und alle Nachbarn fütterten sie allezeit mit wonach immer ihnen der Sinn stand. Aber sie spürten, dass eine Bedrohung in der Luft lag: Mami sprach von König Knuti aus einem „fernen, fernen Land“, den viele verehrten (die Katzen hatten ihre Mami sogar am Computer weinen gesehen). Genug ist genug, so dachten sie jedenfalls. Sie mussten diese Geschichte unbedingt näher untersuchen und an den fremden Ort namens „Bärlin“ reisen, um den König herauszufordern. Wie aber sollten sie nach Bärlin kommen – Autoreisen bedeuteten nur zwei Dinge, 1. Mami fährt und 2. Kevin, den Tierarzt – o Schreck! Also musste eine andere Transportmöglichkeit von London nach Bärlin her; da diese beiden Jungs an das gute Leben gewöhnt waren, bedeutete das Krabben, Leckerli und vielleicht einen Hauch Sahne für unterwegs …
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Daraufhin meldete sich Herr Wolfgang von Rottweiler (der Rottweiler von Eva Gregory) und meinte, das sei doch sicherlich eine Sache für die KFA (Knut Force Alpha). Er würde auf dem Zauberteppich vorbeikommen und die beiden abholen. Sie sollten für zwei Tage eine Tasche packen und sich um Verpflegung oder Geld keine Sorgen machen, denn er hätte Mutters Kreditkarte dabei und würde sich um alles kümmern. Sie sollten keine Angst haben und ihrer Mami eine Nachricht hinterlassen, dass sie bei der KFA gut aufgehoben wären, und sie wäre dann sicherlich weder böse noch würde sie sich Sorgen machen müssen. Herr von Rottweiler versprach George und Harry dann ein einmaliges Erlebnis.
Und oben habe ich noch von Samson geschrieben, dem majestätischen Kater, dessen Leute vom Bärchen schwärmen und der sich ebenfalls nach Berlin aufmachen will, um, selbst ein wahrer König, seinen Herausforderer zu stellen.
Mervi 14.01.2008
Nach der Botschaft von Wolfgang von Rottweiler packten Harry und George das Notwendigste in ihren Rucksack: Zahnbürste, Futter, Futter und Futter. Sie hatten auch gehört, dass man sagt „Unfälle passieren nicht, wenn man eine Glocke trägt“. Daher hängten sie sich ihre silbernen Glöckchen um den Hals. Sie sahen äußerst salonfähig aus! Als die KFA kam, um sie abzuholen, waren sie für das Bärlin-Abenteuer bereit. „Jetzt werden wir herausfinden, wer dieser König Knut wirklich ist“, sagte Harry, und George nickte zustimmend und öffnete seinen Rucksack. Es war Zeit für einen kleinen Imbiss. Auf dem Zauberteppich gibt es keine Stewardessen für den Service; deshalb muss man seine eigenen Mahlzeiten mitbringen. „Ich hoffe, dass Mami nicht böse wird, wenn sie herausfindet, dass wir diesen „niedlichen Burschen“ treffen“, sagte George. „Ich hoffe das, aber ich schlage vor, dass wir trotzdem Rule Britannia singen, um bei Laune zu bleiben“, antwortete Harry und nahm eine kleine britische Flagge in die Hand, die er mitgebracht hatte. Man weiß ja nie, ob es ein Fußballmatch gibt …
Doro II 15.01.2008
Nur nochmal der Vollständigkeit halber: Auf die Reise nach Berlin machen sich bis jetzt die beiden schwarzen Katzen/Kater George und Harry (von Sarah), Kater Samson und seine Freundin Delilah (von mir), Rocco, der deutsche Minischnauzer, der sowohl in Deutsch als auch in English bellen und knurren kann (von Catherine), Katerchen Miffe (von Mervi) und die drei felinen Schlingel von Rosemary namens Floyd, Fry und Lila, sämtlichst in der Obhut der KFA unter der Schirmherrschaft von Herrn Wolfgang von Rottweiler (von Eva G.). Ich hoffe, ich habe kein prominentes Mitglied vergessen ...
Luisa 15.01.2008
Ich sehe eine seltsame Erscheinung am Himmel: etwas in bunten Farben, vielleicht ein fliegender Teppich, mit vielen lärmenden Kreaturen, Katzen und Hunden, und sie lassen Krümel auf die Erde fallen … Sie hielten in einem Garten an und fragten einen kleinen Pudel, der vorbeikam: Welche Straße führt nach Bärlin? Ein anderer kleiner Hund, der die Unterhaltung mit anhörte, schrie: Werdet ihr den König sehen? Bellt ihm unsere Grüße zu und nehmt ihm unsere Halsbänder mit der brasilianischen Flagge drauf als Geschenk mit. Unter all dem Geschrei bat George Wolfgang, lass uns allesamt von hier fortfahren, denn diese kleinen Hündchen gehören wohl zu einer Dame aus der wilden Herde! All die fröhlichen Mitglieder des phantastischen Trips stimmten zu und schwangen sich hinauf in die Himmel …
Teil II