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A special night in a Berliner Knuipe

There we were – a bunch of middle aged ladies (among them many redtops owned by cats and dogs) – in Berlin. We felt a little tired after visiting the Zoo and walking around in this wonderful city. Someone suggested we should visit a recently opened Knuipe – the only one of this kind in the whole Berlin.

 

Well, we entered the Knuipe and were lucky to get a table because the place was already very crowded. We sat down and started studying the menu. There weren’t so many alternatives:

 

Angebot: Croissant and coffee or a beer, only 5 euro

Pumpkin pie, 7 euro

Smoked salmon, 10 euro

 

Suddenly our waiter made his entry and what a sight he was. He was very off-white and fluffy person  with a very special outfit. He was dressed in a sleeveless dark blue T-shirt, army trousers and rubber boots. He even had a golden earring in his cute left ear. We all thought he reminded us of someone but couldn’t quite place him….

 The waiter practicing before the opening night!

Photo: Knuti-Judi

 

‘Oh, look what a cute waiter! Look at his lovely paws! I just love his eyes and nose! I’d like to give him a big hug!’

 

‘Girls, girls – let’s not forget our manners – we don’t want to harrash our waiter, do we?’

 

-         I’m your waiter for tonight. What would you like to have?

-         We’d like a coffee and a croissant.

-         Hmmm, sorry, we are out of croissants, says the waiter blushing slightly.

-         Oh, we’ll have the pumpkin pie instead.

-         As it happens – we’re out of pumpkins, too. The waiter gets an even deeper pink shade on his face.

-         Nevermind, we’re sure the salmon will be very tasty.

-         Unfortunately, we have no salmon, either. Now even the waiter’s lakritznase is getting red.

 

The director of the Knuipe – let’s call him Mr B – appears and starts asking questions.

 

-         How is it possible we’re out of croissants AGAIN?

-         Daddy has told me that a young bear needs lots of energy so I had a couple of snacks.

-         A couple of snacks! There were at least 25 croissants left. How about the pumpkins – where did they go?

-         The waiter taps his gorgeous belly and explains he only ate five…

-         Only five? There were at least ten ..

-         I’m so young I only can count to five..

-         Well, what happened to all the salmons?

-         You must understand that running around waiting all the tables makes me hungry so I had a bite or two. Okay, maybe I ate them, too. Now I think it’s time for me to get some rest. I mean it’s not good for my digestion to be slaving like this…

 

The director apologizes to the ladies: This happens every day. I’d like to sack that waiter but all our guests seem to love him so that can’t be done! Besides, this place has become very popular among all the Berliners on diet….

 

The ladies ordered coffee and actually, they were very satisfied with the ‘service’!

 

At the Zoo a certain gentleman is still looking for his working clothes and his earring…

 

Ein besonderer Abend in einer Berliner Knuipe

Übersetzung: Doro II

 

Da waren wir nun - einige Damen in mittlerem Alter (darunter viele Rotschöpfe, die ihren Katzen und Hunden gehörten) - in Berlin. Nach unserem Zoobesuch und dem Herumwandern in dieser wundervollen Stadt waren wir ein wenig müde. Irgendjemand schlug einen Besuch in einer Knuipe vor, die kürzlich eröffnet hatte - die einzige dieser Art in ganz Berlin.

 

Nun, wir gingen in die Knuipe hinein und hatten Glück, einen Tisch zu bekommen, da es dort bereits ziemlich voll war. Wir setzten uns hin und studierten die Speisekarte. Sehr viele Alternativen gab es nicht:

 

Angebot: Croissant und Kaffee oder Bier, nur 5 Euro

Kürbistorte, 7 Euro

Geräucherter Lachs, 20 Euro

 

Und dann kam der Kellner auf uns zu - was für ein Anblick! Er war ziemlich cremefarben und fluffig und trug ein ganz besonderes Outfit: ein ärmelloses, dunkelblaues T-Shirt, Armeehosen und Gummistiefel und sogar einen Ohrring in seinem niedlichen linken Ohr. Wir alle dachten, dass er uns an jemanden erinnerte, wussten aber nicht genau an wen …

„O schaut doch mal, was für ein süßer Kellner! Guckt euch nur seine entzückenden Tatzen an! Seine Augen und seine Nase find’ ich toll ! Ich möchte ihn am liebsten ganz fest drücken!“

 

“Kinder, Kinder, vergessen wir doch nicht unsere Manieren - wir wollen unseren Kellner doch nicht belästigen, oder?”

 

-         Für heute bin ich Ihr Kellner. Was sind Ihre Wünsche?

-         Wir möchten Kaffee und Croissants.

-         Hmmm, tut mir leid, aber Croissants sind aus, sagt der Kellner leicht errötend.

-         Oh, dann bitte die Kürbistorte.

-         Wie der Zufall so  spielt - auch der Kürbis ist aus. Der Kellner errötet noch tiefer.

-         Macht nichts, der Lachs ist sicherlich auch sehr lecker.

-         Unglücklicherweise haben wir auch keinen Lachs. Nun wird sogar die Lakritznase des Kellners rot.

 

Der Besitzer der Knuipe - nennen wir ihn Dr. B. - erscheint und stellt Fragen:

 

-         Wie ist es möglich, dass wir SCHON WIEDER keine Croissants haben?

-         Papi hat zu mir gesagt, dass ein junger Bär viel Energie braucht; also habe ich mir ein paar Snacks genehmigt.

-         Ein paar Snacks! Wir hatten noch mindestens 25 Croissants übrig. Was ist mit den Kürbissen - wo sind die geblieben?

Der Kellner streicht sich über seinen umwerfenden Bauch und erklärt, dass er nur fünf Stück gegessen habe.

-         Nur fünf? Wir hatten mindestens zehn ...

-         Ich bin noch so jung, ich kann nur bis fünf zählen …

-         Und was ist mit dem ganzen Lachs passiert?

-         Sie müssen verstehen, dass ich von dem ganzen Herumgerenne und Servieren Hunger bekomme, also habe ich ein- oder zweimal reingebissen. Okay, vielleicht auch ganz gegessen. Und jetzt ist es an der Zeit, mich ein bisschen auszuruhen. Ich meine, für meine Verdauung ist es nicht gut, hier dauernd zu schuften wie ein Sklave.

 

Der Besitzer entschuldigt sich bei den Damen. „Das passiert jeden Tag. Ich würde den Kellner am liebsten feuern, aber alle unsere Gäste scheinen ihn zu lieben, also geht das nicht! Davon abgesehen ist dieser Ort hier für sämtliche Berliner auf Diät mittlerweile äußerst populär geworden …“

 

Die Damen bestellten Kaffee und waren tatsächlich sehr zufrieden mit der ‚Bedienung’!

 

Im Zoo sucht ein gewisser Herr noch immer nach seiner Arbeitskleidung und seinem Ohrring ...

 

 

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