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Spiel und Tumult bei Knutis Gehege - von Annemarie

Zoobesuch am Donnerstag, den 26.02.09

Um 6 Uhr früh ging meine Reise in Göttingen los und kurz vor 10 Uhr stand ich bei Knut am Gehege, der im Wasser planschte. Alle seine Spielzeuge hat er hervor gekramt und uns gezeigt. Zweimal warf er einen schon älteren weißen Ball in Richtung Publikum. Nur Christina M. hatte Glück beim Fangen, obwohl ich Knut mehrmals signalisiert habe, dass ich bereit zum Hechten und Fangen bin, was immer er möge.

Nach der Fütterung von Lars und seinen Mädels durch Frau Weckert haben meine Begleitung und ich zuerst die Flusspferde beehrt und dann die Elefanten besucht, die draußen futterten. Ein Pfleger erzählte, dass die schwangere Elefantin nun rund um die Uhr beobachtet würde. Es könnte ja jeden Augenblick losgehen mit der Geburt. Ihre Tochter Shaina Pali wog bei der Geburt immerhin 145 kg ! (Juni 2005).

Wieder an Knuti vorbei, der sehr früh seinen "Marathonlauf" absolvierte, gingen wir zu den großen Ameisenbären. Ich muss gestehen, dass ich Adolpho nicht gleich erkannt habe, der in seinem Außengehege munter hin und her flitzte. Erst später erzählten die Pfleger, dass er es war, der zu dieser Zeit draußen sein durfte. Seine Eltern mussten sich solange drinnen vergnügen. Ich war mutig und mein Klopfen am Tor wurde erhört, so durfte ich Adolphos kleine Schwester Benita in ihrer Kiste wieder sehen. Sie schlief tief und fest. Die Pfleger waren stolz auf sie, erzählten aber, dass sie etwas Durchfall hat, wohl weil sie zuviel Quark genascht habe.

Bei den Seelöwen wurde das Becken gründlich gereinigt. Die Robbenfütterung war aber auch schön anzusehen. Der Pfleger sah einmal sehr intensiv zu mir rüber und warf den Fisch so, dass ich dachte, das Futter wäre für mich, dann erblickte ich aber gleich vor mir, hinter der Mauer, einen niedlichen Robbenkopf aus dem Wasser hervor blitzen und der Fisch landete genau da, wo er hin sollte.

Wieder bei Knut angelangt gab es mittags Tumult an seinem Gehege. Der Verrückte, der damals zu Knut in den Wassergraben gesprungen ist, saß auf der Bank beim Spielplatz. Wir sahen Herrn Klös, Herrn Opitz und andere Pfleger auf ihren Fahrrädern heran eilen und dann diskutieren. Knut wurde inzwischen in seine Höhle gesperrt. Die Pfleger kontrollierten den Mann, der kurz in Richtung Waldschänke weglaufen wollte, dann führten sie ihn aus dem Zoo hinaus. Nachmittags am Ausgang habe ich den Kassenangestellten gefragt, ob er wüsste wie der Mann rein gekommen sei - trotz des Hausverbots. Da hat er gemeint, dass nicht jeder von ihnen diesen Mann kennen würde und er quasi jederzeit wieder in den Zoo kommen könnte. Polizei wurde nicht gerufen in diesem Fall.

Nach der Fütterung der Wildhunde und einer putzmunteren Nasenbärenschar eilten wir natürlich zu Knut. Am Gehege war es recht voll. Frau Weckert nahm sich viel Zeit für unseren Bären. Als ich ihr einen mit Quietscheball gefüllten Jutesack für Knut gab, bedankte sie sich, meinte aber, es sei für Knut wichtiger, endlich eine Spielgefährtin zu bekommen und sie hoffe, dass bald eine endgültige Entscheidung über seine weitere Zukunft getroffen wird. Ich denke, sie mag Knut sehr, sie sprach lieb über ihn.

Später sahen wir die Wolfsfütterung, besuchten noch die Großkatzen und schauten bei Bao Bao vorbei, der gerade sein Futter serviert bekam. Er hatte wirklich die Ruhe weg, wie er da so direkt vor seiner Käfigscheibe saß und die Köstlichkeiten verspeiste. Bei den Nachttieren waren die Plumploris so sehr am Kuscheln, dass der Busch, in dem sie saßen, richtig gebebt hat. Wir mussten drüber schmunzeln.

Nach einem anschließenden privaten Teil mit meinem Sohn, der gegen 17 Uhr vorm Zoo wartete, war ich abends gegen 21 Uhr wieder zurück in meiner Heimat und fiebere jetzt schon wieder dem nächsten Zoobesuch entgegen (wahrscheinlich Anfang April), und dann nicht nur für einen Tag.

Liebe Grüße, Annemarie

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